Karl IV war hoch gebildet. Nach harter Kindheit
in Prag erhielt er eine umfassende Erziehung am französischen
Königshof. Er sprach Deutsch, Französisch, Italienisch, Tschechisch
und besaß gute Lateinkenntnisse. Seiner Autobiographie verdankt die
Nachwelt umfassende Informationen über sein Leben und seine Motive.
Zu seinen Beratern gehörte die damalige Bildungselite und kaum der
Adel. Aus der "Kanzleisprache" seiner Herrschaft entstand eine
deutsche Umgangssprache, das frühe Neuhochdeutsche.
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Am 7. April 1348 gründete Karl IV die erste Universität auf
deutschem Boden.
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Diese Neugründung war von der Zustimmung des
Papstes abhängig, zu dem Karl gute Kontakte hatte. Karl förderte
diese Einrichtung nach Kräfte, um ein
Gegengewicht zur Pariser Universität zu schaffen.
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In Wien 1365, in Heidelberg
1385 und in Köln 1388 wurden weitere Universitäten gegründet.
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In Prag nahm darauf der deutsche Anteil an der
Studentenschaft merklich ab.
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