| Gerhard Simon
Der Trauerbrief vom 07.4.45 von Berlin nach Schwenningen wurde vor
Kriegsende nicht mehr zugestellt, sondern von der französischen
Besatzungsmacht angehalten und erst im August 1949 mit dem
Handstempel "Weiterleitung durch Kriegsverhältnisse verhindert" zur
Auslieferung freigegeben, wie untenstehender Zeitungsausschnitt
erklärt. Der Empfänger des Briefs hat auf der Rückseite notiert:
"Erst am 1.8.1949 in die Hand des Empfängers gelangt und von diesem
erhalten". "Kriegsverhältnisse" noch über vier Jahre nach dem Ende
des Krieges?
Auch die Rückseite des Zeitungsausschnittes "Was gibt’s zu essen?"
ist für uns heutige Betrachter interessant.
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