| Gerhard Simon
Der
Fernbrief der 1. Gewichtsstufe vom 8.9.21 ist mit 60 Pf portogerecht
frankiert. Ab 1.1.1922 hätte der Brief 200 Pf Porto gekostet.
Im Jahre 1918 übernahm der "Hilfsbund für Deutsche
Kriegerfürsorge in der Schweiz" das Sanatorium Valbella Dr. Philippi
zur Behandlung von lungenkranken und von Giftgas geschädigten
ehemaligen Soldaten des 1. Weltkriegs. Im gleichen Jahre kam eine
weitere Einrichtung, erworben vom Deutschen Roten Kreuz, unter der
Bezeichnung "Deutsches Krieger-Kurhaus Davos Dorf" hinzu.
Davos war schon in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts ein vor allem bei Deutschen und Russen beliebter
Kurort, nachdem strikte Sauberkeit in den Sanatorien spektakuläre
Erfolge bei der Bekämpfung der Tuberkulose erzielt hatten. Auch
englische und holländische Investoren bauten Sanatorien in Davos.
Thomas Mann setzte dem Deutschen Kriegerkurhaus
ein Denkmal mit seinem Sanatorium "Berghof" im "Zauberberg".
Kritische Anmerkungen des Dichters in seinem Werk empfanden die
Bürger von Davos als ungerecht.
Quellen:
Internet, Alex Laien, Klinikzeitung 2/95
Tobias Gohlis, Reisereportagen |